Dreigestirn der Narren-Zunft wirbt 2027 für gemeinsames aktives Gestalten

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Die Vorstellung des designierten Dreigestirns 2027 markiert für die Kölner Narren-Zunft von 1880 e.V. einen Schritt in der Sessionsvorbereitung. Mit Prinz Marius I., Bauer Alex und Jungfrau Johanna treten drei Mitglieder an, die unterschiedliche Zugänge zum Karneval mitbringen. Neben ihrer Verwurzelung im Verein verfügen sie über Erfahrung in wirtschaftlicher Verantwortung, digitaler Vereinskommunikation und dem Tanzgeschehen. Diese Verbindung soll den Austausch fördern und Karnevalsfreunden Wege eröffnen, Ideen für kölsches Brauchtum einzubringen.

Designiertes Trio verbindet erfahrene Karnevalisten und junge Generationen im Brauchtum

Als designiertes Kölner Dreigestirn 2027 stehen Marius Wallenborn, Alexander Hagen und Maximilian Roth für die Kölner Narren-Zunft von 1880 e.V. bereit. Die vorgesehenen Figuren heißen Prinz Marius I., Bauer Alex und Jungfrau Johanna. Trotz der kurzen Session verfolgt das Trifolium eine breite Ansprache. Durch Gespräche, Beteiligungsangebote und den Austausch zwischen unterschiedlichen Altersgruppen sollen neue Sichtweisen in die karnevalistische Arbeit einfließen und das überlieferte Brauchtum gemeinsam gesichert werden und künftig weiterentwickelt.

Lebenslanges FC-Mitglied Wallenborn steht für starke lokale Verbundenheit Köln

Für seine designierte Regentschaft bringt Marius Wallenborn unterschiedliche Erfahrungen aus Gesellschaft, Beruf und Freizeit mit. Der künftige Prinz Karneval Marius I. ist seit 2016 Senator der Kölner Narren-Zunft. Bereits davor leistete er als Helfer im Rosenmontagszug einen Beitrag zur Durchführung des Karnevals. In Köln führt er die Wallenborn Sporthopädie GmbH als geschäftsführender Gesellschafter. Lebenslange Mitgliedschaft beim 1. FC Köln unterstreicht seine Verbundenheit mit der Stadt. Zu seinen persönlichen Interessen zählen Stadionbesuche, Golf und Squash.

Digitalkompetenz von Bauer Alex soll neue Jecken gewinnen helfen

Mit Alexander Hagen verfügt die Kölner Narren-Zunft über einen Funktionsträger, der Vereinsarbeit und digitale Kommunikation miteinander verbindet. Hagen gehört der Gesellschaft seit 2018 an, ist Senator und als kooptiertes Vorstandsmitglied für digitale Themen eingebunden. In dieser Rolle betreut der designierte Bauer Alex wesentliche Kommunikationsplattformen, darunter die Website, den Mitgliederbereich und Social Media. Digitale Angebote können Vereinsinformationen schneller verbreiten, Rückmeldungen erleichtern und Zugänge verbessern. Seine Kölner Herkunft prägt das Profil deutlich.

Jungfrau Johanna: Maximilian Roth verbindet Tanzkorps-Erfahrung mit Versicherungsberuf erfolgreich

Als designierte Jungfrau Johanna übernimmt Maximilian Roth eine repräsentative Funktion im Kölner Karneval. Seine Entscheidung für den Namen Johanna ist seiner verstorbenen Großmutter gewidmet, die ihn persönlich stark prägte. Der 33-Jährige verfügt über zehn Jahre Erfahrung im organisierten Karneval. Er ist seit 2017 Mitglied der Narren-Zunft und wirkt seit 2023 im Tanzkorps Blaue Jungs mit. Beruflich arbeitet Roth als selbstständiger Kundenbetreuer einer Versicherungsgesellschaft und führt eine eigene Niederlassung in Pulheim eigenständig.

Motto 2027 fordert Eigeninitiative statt Klagen im Karneval

Lutz Schade sieht in der Vorstellung des designierten Dreigestirns eine bewusste Stärkung jüngerer Kräfte im Kölner Karneval. Aus seiner Sicht zeigt das Trio, dass Tradition nicht Stillstand bedeutet, sondern durch engagierte Mitglieder fortgeführt werden kann. Entscheidend sei, jungen Karnevalisten Vertrauen zu geben und ihnen verantwortliche Funktionen zuzutrauen. Das Motto der Session 2027, „Morje es, wat do drus mähs“, ergänzt diese Bewertung. Es fordert jeden Einzelnen auf, Entwicklungen aktiv zu gestalten.

Die vorgesehenen Repräsentanten des Kölner Dreigestirns 2027 stellen den Mitmachgedanken in den Vordergrund. Sie wollen Karnevalsfreunde unterschiedlicher Altersgruppen erreichen und zur aktiven Teilnahme am Vereins- und Brauchtumsleben ermuntern. Dafür bringen sie Kenntnisse aus Organisation, digitaler Betreuung, Tanz und langjährigem karnevalistischem Einsatz zusammen. Diese Mischung ermöglicht eine verständliche Ansprache über verschiedene Kanäle und fördert Begegnungen. Der Karneval erscheint so als Tradition, die durch gemeinsames Handeln erhalten, erneuert und gestaltet wird nachhaltig.

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