»Heut geh ich zu Maxim«

01.12.2008 | Hamburg
Staatsbankrott, Mitgiftjäger, echte und falsche Gefühle: Mit den ererbten Millionen von Hanna Glawari will der pontevedrianische Botschafter Baron Zeta die Finanzen seines Landes sanieren.

Doch das Herz der reichen Witwe gehört ihrem Jugendfreund Danilo. Auch der entbrennt in neuer Liebe für sie - weil aber jeder Mann in Paris es auf das Vermögen der Glawari abgesehen hat, verbirgt er seine wahren Gefühle. Erst als sie zu einem Trick greift und vortäuscht, sie sei arm, kann sich das Paar in die Arme fallen... Mit seiner Operette »Die lustige Witwe« wurde der Komponist Franz Lehár zum unumstrittenen König des Genres und »Lippen schweigen« und »Heut geh ich zu Maxim« zu Schlagern der Epoche. Die Regie der Neuproduktion übernimmt Harry Kupfer, das Bühnenbild entwirft Hans Schavernoch, die Kostüme stammen von Yan Tax.

Die Musikalische Leitung hat Karen Kamensek. Die amerikanische Dirigentin ist seit Beginn dieser Spielzeit die Stellvertreterin der Generalmusikdirektorin an der Hamburgischen Staatsoper und war bereits bei »Madama Butterfly« und »L’Elisir d’Amore« gefeierter Gast im Haus. Außerdem dirigierte die Spezialistin für das italienische Repertoire bei den »Verdi-Wochen« »Falstaff« und »Rigoletto« und steht in dieser Saison noch in »Tosca« und »Otello« am Pult. In der Titelpartie kehrt Camilla Nylund an die Dammtorstraße zurück, zuletzt sang sie hier in der Saison 2002/03 die Eva (»Die Meistersinger von Nürnberg«). Als Danilo gibt Nikolai Schukoff, der in der letzten Saison in »Dialogues des Carmélites« zu hören war, sein Rollendebüt. Günter Neumann singt die Partie des Baron Zeta. In den weiteren Rollen: Gabriele Rossmanith/Katerina Tretyakova (Valencienne), Jun-Sang Han (Camille de Rosillon), Dominik Köninger (Vicomte Cascada), Peter Galliard/Jürgen Sacher (Raoul de St. Brioche), Trine W. Lund (Sylviane), Ann-Beth Solvang (Olga), Renate Spingler (Praskowia), Kyung-Il Ko (Bogdanowitsch), Sven Olaf Gerdes (Kromow), Günter Hartmann (Pritschitsch) und Frieder Stricker (Njegus). Die Einstudierung des Chors übernimmt Christian Günther.

Premiere A: 18. Januar 2009, 18.00 Uhr

Premiere B: 21. Januar 2009, 19.30 Uhr

Aufführungen: 25., 28., 31. Januar und 2., 6. und 11. Februar 2009, 19.30 Uhr, 15. Februar 2009, 16.00 Uhr

Vor der Premiere: Einführungsmatinee mit Mitwirkenden der Produktion am

11. Januar 2009, 11.00 Uhr im Großen Haus

Quelle: Pressemeldung Hamburgische Staatsoper GmbH

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